Flüsse und das Grundwasser haben immer häufiger niedrige Pegelstände. Das ist nicht nur für die Schifffahrt ein Problem.

Niedrigwasser am Rhein in Bonn, für Ruderboote reicht es noch

Björn Kietzmann

Nur etwa jedes siebte Gewässer in Deutschland leidet derzeit nicht unter Niedrigwasser. In jedem dritten Gewässer ist der Wasserstand sogar extrem niedrig. Das zeigt das neue Niedrigwasser-Informationssystem Niwis, das Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellte.

Niedrige Pegelstände in Flüssen und dem Grundwasser sowie ausgetrocknete Böden seien wegen des Klimawandels längst keine Ausnahme mehr, sagte Schneider. „Deshalb müssen wir Wasserknappheit früher erkennen und besser vorsorgen.“ Dafür sei Niwis eine Grundlage.