2. Bundesliga

Mit vielen Fragezeichen startet Hertha BSC am Freitag (20.30 Uhr) in die neue Saison der 2. Bundesliga. 82 Tage nach der deprimierenden 1:6-Klatsche am letzten Spieltag der Vorsaison bei Arminia Bielefeld gastiert die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl beim VfL Bochum. Zahlreiche Leistungsträger haben die Alte Dame verlassen, besonders schmerzen die Abgänge von Fabian Reese (VfL Wolfsburg), Torhüter Tjark Ernst (Feyenoord Rotterdam) und Mega-Talent Kennet Eichhorn (Bayer Leverkusen).Auf der Gegenseite haben die Berliner, die vor der zurückliegenden Spielzeit noch als Aufstiegsfavorit galten, lediglich Oluwaseun Adewumi als Neuzugang präsentiert. Der 21-Jährige kommt per Leihe vom FC Burnley in die Hauptstadt. Darüber hinaus verstärken zahlreiche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Kader.

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Reicht das, um auch 2026/27 eine gute Rolle zu spielen? „Wenn man in der 2. Bundesliga nur Abgänge, keine Zugänge und nur junge Spieler hat, ist das schon Hardcore, auch wenn man sicher das ein oder andere noch tun kann“, prophezeit Lothar Matthäus in einer Kolumne bei Sky der Hertha mindestens einen schwierigen Auftakt. Nach der Partie in Bochum trifft die Leitl-Elf im ersten Heimspiel auf Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim (15. August, 13 Uhr), danach geht es im DFB-Pokal zu Drittligist 1. FC Saarbrücken (22. August, 15.30 Uhr).Der Weg in die Bundesliga führt nach Matthäus’ Ansicht in diesem Jahr nur über den VfL Wolfsburg, der sich nicht nur mit Reese verstärkt hat, sondern auch Robert Glatzel (Hamburger SV), Hauke Wahl (FC St. Pauli) und Muhammed Damar (TSG Hoffenheim) als hochkarätige Neuzugänge präsentieren konnte. „Sie haben teilweise zweistellige Millionen-Angebote für Spieler bekommen und behalten diese. Das sagt schon einiges aus“, schreibt der 65-Jährige.