Die Donau führt derzeit nur ein Drittel der im Hochsommer üblichen Wassermenge. Rumänien versucht, die Stromversorgung durch das AKW Cernavoda zu sichern.
Außergewöhnliche Maßnahme: Wenn diese Sprengung nichts bringt, muss Rumänien sein AKW stilllegen
Andreea Alexandru/AP/dpa
dpa | Zur besseren Wasserversorgung des Kernkraftwerks Cernavoda hat Rumäniens Armee im Bett eines Donau-Arms einen Felsen gesprengt. Das AKW bezieht sein gesamtes Kühlwasser aus der Donau, deren Wasserstand dramatisch gesunken ist. Das Kraftwerk droht in Ermangelung von Kühlwasser abgeschaltet werden zu müssen.
Im Bett eines Donau-Arms bei Izvoarele, etwa 50 Kilometer flussaufwärts von Cernavoda, sprengten Soldaten den durch die Dürre freigelegten Felsen. Dessen Trümmer sollen binnen zwei Tagen mit Lastkähnen an eine bestimmte Stelle in einem Donau-Arm gebracht und versenkt werden, um dort den Wasserstand zu erhöhen, so dass mehr Wasser zum AKW Cernavoda im Osten des Landes gelangt.










