Startseite

Meinung

Handelsblatt Wirtschaftsforum

Lars Felds Ordnungsruf: Es sind die Staatsausgaben, die die deutsche Wirtschaft treiben Wer sich über jüngste BIP-Zahlen freut, der sollte wissen, dass vor allem die Aktivität des Staates für Schwung sorgt. Das private Investitionsproblem bleibt akut. Ein Gastbeitrag.

Lars Feld ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und Direktor des dort ansässigen Walter-Eucken-Instituts. Foto: Getty Images [M]Zudem zeigen die aktuellen Revisionen bis ins Jahr 2011 insgesamt höhere Zuwachsraten. Vor allem für das Jahr 2024 ergibt sich nun keine Schrumpfung des BIP mehr wie nach den bisherigen Daten angenommen, sondern eine Stagnation von 0,0 Prozent.Andererseits weist das Ifo-Institut für seinen Geschäftsklimaindex, vor allem aufgrund gestiegener Geschäftserwartungen, den dritten Anstieg in Folge aus. Der Geschäftsklimaindex ist ein wichtiger Frühindikator und läuft üblicherweise der Konjunktur um wenige Quartale voraus. Viele Konjunkturbeobachter leiten daraus robuste Zeichen für einen Aufschwung ab.Gleichwohl ist Vorsicht geboten. Der Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindexes geht von einem sehr geringen Niveau aus. Die Geschäftslage muss die gestiegenen Geschäftserwartungen erst reflektieren, bevor eine Konjunkturerholung festgestellt werden kann. Die jüngeren BIP-Zahlen zeichnen weiterhin eher eine Stagnation der Wirtschaftstätigkeit. Dies zeigt sich in den revidierten Zahlen ebenso deutlich. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt