Offenbar nächste Attacke auf WildberriesDer russische Online-Händler Wildberries wurde wohl schon wieder Ziel eines ukrainischen Angriffs. Ein Logistikzentrum in der russischen Region Wladimir soll getroffen worden sein. Mitarbeiter seien wegen des Feuers in der Anlage in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr sei im Einsatz, hieß es. Über mögliche Verletzte oder Tote wurden zunächst keine Angaben gemacht. Warum attackiert die Ukraine einen russischen Versandhändler? Unser Korrespondent Friedrich Schmidt berichtet über die Angriffsserie.Verspätung verhinderte Vorfall an Bord – Zeuge sagt im Prozess nach Explosion im DHL-Logistikzentrum Leipzig ausBeim Prozess in Litauen gegen fünf mutmaßliche Versender von Brandsätzen in Kurierpaketen ist durch die Befragung eines Unternehmensvertreters von DHL deutlich geworden, wie knapp man im Juli 2024 einem Zwischenfall an Bord eines Frachtflugzeugs entkam. Dass das Paket mit dem Brandsatz noch am Boden im DHL-Logistikzentrum am Flughafen Leipzig und nicht während des Fluges in Brand geraten ist, sei auf die Verspätung der Maschine zurückzuführen gewesen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. „Wir hatten Glück, dass das Flugzeug Verspätung hatte. Es sollte um 5.30 Uhr abfliegen, und die Brandvorrichtung detonierte um 5.43 Uhr“, sagte der als Zeuge geladene DHL-Vertreter einem Bericht der Agentur BNS zufolge vor Gericht in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Er fügte hinzu, dass die Folgen weitaus gravierender gewesen wären, wenn das Feuer während des Fluges ausgebrochen wäre. Das Paket fing demnach kurz vor dem Verladen Feuer.Litauen hatte im Frühjahr Anklage gegen fünf Männer im Alter zwischen 23 und 69 Jahre erhoben, denen terroristische Handlungen und die Gründung einer organisierten terroristischen Vereinigung vorgeworfen wird. Zwei Sendungen sollen von ihnen von Vilnius mit DHL-Frachtflugzeugen nach Großbritannien verschickt worden seien, die beiden anderen mit DPD-Lastwagen nach Polen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Staatsbürger Russlands, der Ukraine und Litauens. Drei Tote bei russischem Angriff auf TankstelleBei einem russischen Angriff auf eine Tankstelle im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens drei Menschen getötet worden. Das teilte der Chef der Militäradministration. Oleksandr Hanscha am Montag auf Telegram mit. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in einem Vorort der Großstadt Krywyj Rih.Russland hat in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf Tankstellen in der gesamten Ukraine verstärkt. Ebenfalls am Montag wurden bei einem Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Großstadt Saporischschja nach Behördenangaben drei Zivilisten verletzt.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den Chefunterhändler Rustem Umjerow zum Chef des Auslandsgeheimdienstes ernennen. Dies meldet der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Ukraine unter Berufung auf Selenskyj. Umjerow ist bislang der Chefunterhändler der Ukraine bei den von den USA unterstützten Gesprächen mit Russland. Mehrere Tote in Russland gemeldetAuf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des Gouverneurs bei einem „feindlichen Angriff“ in der Nacht drei Zivilisten getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, teilt Sergej Axjonow mit. Zudem sollen in Südrussland nach Behördenangaben drei Menschen durch herabstürzende Drohnen-Trümmer getötet worden sein. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Getroffen worden sei das Dorf Archipo-Ossipowka in der Nähe der Stadt Gelendschik. Hanna MasaSchütze verschanzt sich nach Schüssen in eigener WohnungEin Unbekannter hat am Abend in einem Rekrutierungszentrum in der ukrainischen Hafenstadt Odessa das Feuer auf die Angestellten eröffnet.Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichteten die örtlichen Medien. Der Schütze flüchtete daraufhin.Die Polizei habe die Wohnung des Schützen ausfindig gemacht, berichtete die Zeitung „Dumskaja“. Der Mann habe sich dort verschanzt. Über das weitere Vorgehen der Polizei und die Motive des Mannes lagen vorerst keine Erkenntnisse vor.Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf SaporischschjaBei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere elf Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt.Ian LieschSelenskyj bittet abermals um Patriot-RaketenNach den jüngsten russischen Raketenangriffen auf Kiew bittet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aufs Neue um dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen. „Wir brauchen Antworten auf diesen russischen Terror, echte Antworten von der Welt“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die einzig gerechte Antwort wäre ihm zufolge die Unterstützung für Kiew bei der Abwehr russischer Raketenangriffe. „Raketen für die ,Patriots‘ gibt es weltweit, und es ist wichtig, dass unsere Partner diese politische Entscheidung treffen – die Entscheidung, die notwendigen Lieferungen zu übermitteln“, sagte Selenskyj weiter. Die USA und auch Europa wüssten, was die Ukraine dringend benötige. „Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben“, so der Präsident. Jeder weitere Tag ohne diese Hilfe sei eine Gelegenheit für Russland, Menschen in der Ukraine zu töten.Russland hat laut Selenskyj in der Nacht zum Samstag mit 35 Raketen und Marschflugkörpern, darunter 27 ballistische Raketen, sowie 185 Drohnen angegriffen. Nur eine einzige ballistische Rakete sei abgefangen worden, einfach weil es keine Raketen für Patriot-Systeme gebe, schrieb er in sozialen Medien. Patriot-Raketen gelten als wirksamste Abwehr gegen ballistische Raketen.Ian LieschTote und Verletzte bei russischen LuftangriffenBei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Region Cherson sind mindestens eine Bewohnerin sowie sieben weitere Personen verletzt worden. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Bei dem Angriff, der auch von Artillerie begleitet worden sei, wurden nach Angaben der Behörden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Die frontnahe Region Cherson ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. In Nikopol in der Region Dnipro wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Minibus sieben Insassen verletzt. „Ein gezielter und zynischer Angriff auf Zivilisten“, kommentierte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram.Russland: Haben Häfen Odessa und Mykolajiw angegriffen Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau Treibstofftanks im ukrainischen Hafen Odessa sowie einen Schlepper im Hafen von Mykolajiw angegriffen. Der Treibstoff und das Schiff seien für die ukrainische Armee vorgesehen gewesen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium. IAEA: AKW Saporischschja verliert abermals externe Stromversorgung Das Atomkraftwerk Saporischschja hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum 23. Mal seit Kriegsbeginn seine externe Stromversorgung verloren. Die Ursache des fast zweistündigen Ausfalls sei noch unklar, teilt die Behörde mit. Das ukrainische Kraftwerk ist von russischen Kräften besetzt. Ukraine trifft Ölraffinerien und Frachtschiff Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Infrastruktur von drei russischen Ölraffinerien in der Region Baschkortostan angegriffen. Die Anlagen liegen knapp 1600 Kilometer von der Grenze entfernt. Zudem hätten ukrainische Truppen das sanktionierte russische Containerschiff „Yanina“ mit einer Kapazität von mehr als 100.000 Tonnen versenkt und weitere Ziele im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Auch die russische Atombehörde Rosatom meldete die Versenkung des Schiffs „Yanina". Der von Rosatoms Schifffahrtstochter Fesco betriebene Tanker transportierte nach Angaben der Atombehörde zivile Güter einschließlich Tiefkühlwaren und Baumaterialien. Rosatom-Chef Alexej Lichatschew bezeichnete den Angriff als „Piraterie und Raub auf See“. Es gab zunächst keine Hinweise darauf, dass das Containerschiff Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Atombereich von Rosatom ausgeführt oder nukleares Material an Bord gehabt habe. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine-Liveticker: Verspätung soll Brand an Bord von DHL-Flugzeug verhindert haben | FAZ
Prozess in Litauen nach Versand von Brandsätzen +++ Nächster Angriff auf Lager von Versandhändler Wildberries +++ Mann schießt in Rekrutierungszentrum in Odessa um sich +++ alle Neuigkeiten im Liveblog












