PfadnavigationHomePolitikAuslandNeue DrohnenangriffeUkraine greift erneut Versandriesen Wildberries an – Logistikzentrum in Russland brenntStand: 12:18 UhrLesedauer: 2 MinutenRauch über einem Logistikzentrum von Wildberries im Gebiet WladimirQuelle: SOCIAL MEDIA/via REUTERSDie Ukraine setzt ihre Angriffe auf Ziele in Russland fort. Nach einem neuen Drohnenangriff gerät ein Logistikzentrum des Versandhändlers Wildberries im Gebiet Wladimir in Brand.Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf den größten russischen Versandhändler ist ein Logistikzentrum im Gebiet Wladimir in Brand geraten. Die Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden, teilte das Unternehmen mit. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten.Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden dagegen sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Der Angriff im Gebiet Wladimir – rund 190 Kilometer östlich von Moskau – war der mittlerweile 18., wie russische Medien berichteten.Lesen Sie auchNach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die seit Wochen andauernden Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa 3 Milliarden Euro) geschätzt.Berichte über Zerstörung von Uni für DrohnenbauDie Attacken legen auch die Lücken in der russischen Flugabwehr offen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass damit vor allem der Krieg nach Russland zurückgetragen werden solle.In Belgorod gab es Berichte über Angriffe aus der benachbarten Ukraine auf die technische Universität. In sozialen Netzwerken kursierten nicht sofort überprüfbare Aufnahmen, die das brennende Hochschulgebäude zeigen sollen. Der Telegram-Kanal „Pepel“ (Deutsch: Asche) meldete, dass das Bauwerk komplett ausgebrannt sei. Behördenangaben gibt es dazu bislang nicht.Lesen Sie auchDie Universität gilt als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen. Sie hatte mit der Studienrichtung auch offiziell um Studenten in sozialen Netzwerken geworben.dpa/ceb