Die Thyssenkrupp-Werkstoff-Handelstochter Tk Accelis soll im Herbst an der Börse notiert werden. Die Abspaltung werde mit der Eintragung in die Handelsregister der Thyssenkrupp AG rechtswirksam, erklärte Thyssenkrupp-Vorstand Volkmar Dinstuhl am Montag in einer vorab veröffentlichten Rede für die außerordentliche Thyssenkrupp-Hauptversammlung am 7. August. Tk Accelis ist der neue Name der als bislang bekannten Thyssenkrupp-Materials-Services-Sparte.„Wir rechnen gegenwärtig mit einer Eintragung Ende Oktober 2026“, fügte er hinzu: „Unmittelbar im Anschluss erfolgt die Börsennotierung der Tk Accelis Group AG & Co. KGaA am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse.“Materials Services war im Geschäftsjahr 2024/25 auf einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro gekommen. Die Sparte, die den Handel mit und die Verarbeitung von Materialien wie Stahl und Kunststoffen umfasst, beschäftigt mehr als 15.000 Mitarbeiter. Sie hatte bei einem Investorentag im Juli angekündigt, den Umsatz steigern und profitabler arbeiten zu wollen. Accelis strebe mittelfristig ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 4 Prozent an und wolle bei der Gewinnmarge (bereinigte Ebitda-Marge) 4 bis 5 Prozent erreichen.
Thyssenkrupp: Tochter Tk Accelis soll im Herbst an die Börse
Thyssenkrupps Werkstoff-Handelstochter Tk Accelis, bisher bekannt als Thyssenkrupp Materials Service, soll im Herbst an die Börse. Für den Industriekonzern gilt der Spin-off als nächster Schritt auf dem Weg zur Finanzholding.







