Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez (61) baut den Industriekonzern weiter um und treibt dazu nun die Verselbstständigung der Materialsparte voran. Der Aufsichtsrat habe den Plänen des Vorstands zugestimmt, die Tochter TK Accelis als eigenständiges Unternehmen aufzustellen, teilte der Konzern am Dienstag mit.Das Segment soll im Wege einer Abspaltung an die Börse geführt werden, bestätigte der Konzern Meldungen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Pläne sehen vor, einen 49-prozentigen Minderheitsanteil an die Aktionäre der Thyssenkrupp AG im Verhältnis ihrer Beteiligung zu übertragen und die Aktien an der Frankfurter Börse zu notieren. Die Abspaltung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung genehmigt werden, die voraussichtlich für den 7. August 2026 einberufen werde.„TK Accelis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Weiterentwicklung vollzogen“, erklärte Lopez. Die Vorstandsvorsitzende Ilse Henne und ihr Team richteten das Unternehmen zielbewusst zu einem voll integrierten Werkstoffhändler und leistungsstarken Lieferkettendienstleister aus. „Jetzt ist die richtige Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und TK Accelis zu verselbstständigen.“ Den neuen Markennamen TK Accelis hatte das Geschäft erst vor wenigen Tagen erhalten.
Thyssenkrupp will Materialsparte noch 2026 an die Börse bringen
Thyssenkrupp wird immer mehr zur Holding. Nun soll auch das Geschäft der Werkstoffsparte mit 15.000 Beschäftigten an die Börse. Spartenchefin lse Henne hat erst vor wenigen Tagen den neuen Namen verkündet.






