Generative KI eröffnet dem Onlinehandel neue Möglichkeiten in der Produktfotografie. Aufwand und Kosten sinken deutlich, zugleich gewinnen Händler:innen bei Gestaltung und Skalierung an Flexibilität. Ein aktuelles Beispiel liefert About You: Im Juli 2026 stellte der Modehändler mit Scayle Studios ein KI-basiertes Fotostudio vor. Die Produktionskosten je Artikel sanken dadurch nach Angaben des Unternehmens von bislang 70 bis 80 Euro bei einem klassischen Fotoshooting auf rund einen Euro.Anzeige
Gleichzeitig berichtet das Unternehmen von einem um 9,2 Prozent höheren Bruttowarenwert sowie einer um 5,1 Prozent höheren Add-to-Basket-Rate im Vergleich zu klassischen Bildern. Bis Ende des Jahres sollen sämtliche Bilder, die About You im E-Commerce verwendet, mit KI erstellt werden.
Der EU AI Act bringt neue Transparenzpflichten
Mitten in diese Entwicklung fallen seit dem 2. August 2026 neue rechtliche Vorgaben: Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der EU-KI-Verordnung (EU AI Act) sehen unter anderem Kennzeichnungs- und Offenlegungspflichten für bestimmte KI-generierte oder KI-manipulierte Inhalte vor. Für Onlinehändler:innen stellt sich somit eine zentrale Frage: Wie werden solche Transparenzhinweise von Kund:innen wahrgenommen?Anzeige









