Der britische Pharmakonzern AstraZeneca und der US-Konkurrent Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) entstehen, berichteten die „Financial Times“ und die Nachrichtenagentur Reuters.
Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar. AstraZeneca lehnte eine Stellungnahme ab, Bristol Myers Squibb war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.Trump könnte intervenierenEin Abschluss dürfte auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump (80) die Transaktion bewerten könnten.
Trump legt den Fokus auf heimische Investitionen und den Ausbau der US-Produktion. Bei einer Fusion würde faktisch ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Zudem überschneiden sich die Portfolios beider Firmen stark: Sowohl AstraZeneca als auch Bristol Myers Squibb erzielen einen Großteil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, die teilweise direkt miteinander konkurrieren.










