Vor dem Anblick der Trümmerberge im Nahen Osten liest sich Hillel Cohens Buch stellenweise wie ein Bericht aus einer versunkenen Welt. Es handelt von einer Zeit, in der palästinensische Araber öffentlich für den Zionismus warben. Sie taten es aus Gewinninteresse, aus persönlicher Verbundenheit oder aus der nüchternen Einsicht, dass die Errichtung eines jüdischen Staates unausweichlich sei und jeder Versuch, ihn aufzuhalten, in einer vernichtenden Niederlage enden müsse. Manche wurden vom zionistischen Geheimdienst angeworben, der verstand, dass die breite Masse der palästinensischen Araber einen jüdischen Staat nicht allein aus materiellen Gründen akzeptieren würde. Andere handelten aus freien Stücken.
Arabische Helfer Israels: Hillel Cohen über die vergessene „Schattenarmee“
Hillel Cohens „Schattenarmee“ revolutionierte den Blick auf das Verhältnis zwischen Juden und Arabern vor der Gründung Israels. Jetzt liegt es erstmals in deutscher Übersetzung vor.








