Es ist vieles besser geworden im Verlauf der vier „Ring“-Abende. Beinahe hätte man vergessen, wie alles anfing mit der Bildersturzflut im „Rheingold“, die weitgehend wahllos den Zuschauern an den Kopf geworfen wurde. Ausgewählt und generiert werden die Bilder von künstlicher Intelligenz, was die Bildgewitter nicht verständlicher macht. Im „Siegfried“ zeichnet sich Besserung ab, allein durch einen etwas gemäßigteren Bilderausstoß, und in der abschließenden „Götterdämmerung“ hat man die Frequenz des Outputs noch mal eingebremst.