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DIE ZEIT: Herr Hohler, ist es möglich, dass Sie in Wirklichkeit kein 83-jähriger Mann und Schriftsteller sind, sondern ein altersloses Kind?
Franz Hohler: Ha! Sie meinen, weil ich immer noch Bücher für Kinder schreibe? Wenn man die Welt wie ein Kind betrachten will, bedeutet das, dass man die Türe zum eigenen Kinderzimmer nie ganz schließen darf. Meine Türe steht immer ein wenig offen. Ich bin vermutlich ein altes Kind.
ZEIT: Sie unterhalten sich mit Dingen, etwa einem alten Waschlappen, und lassen sich von ihnen Geschichten erzählen, Sie freunden sich mit den Vögeln in Ihrem Garten an, und wenn Ihnen im Alltag ein Gegenstand herunterfällt, fragen Sie ihn: »Du willst hinunter, was ist denn dort unten so spannend?« Kinder machen das auch: Sie verleihen ihrer Umgebung Gedanken und Gefühle, beleben sie.









