Niemand außerhalb eines engen Zirkels von Vertrauten weiß genau, wann der Plan konkrete Formen annahm, den der Chef des Weltfußballverbandes FIFA, Gianni Infantino, vor knapp einer Woche präsentierte. Es wäre allerdings merkwürdig, wenn nicht zumindest die wichtigsten Stellschrauben im Getriebe, wie die Mitwirkung einer großen New Yorker Bank, die die Bonität des Projekts verbürgen sollte, und die Rolle eines gewissen Joshua Kushner, nicht bereits vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft festgezogen worden wären.