Ein Erdbeben mit noch nie gemessener Wucht hat die Phlegräischen Felder bei Neapel erschüttert. Am Freitagabend (31. Juli 2026) bebte der Supervulkan westlich der süditalienischen Stadt mit einer Magnitude von 4,7 – dem stärksten je registrierten Erdstoß in der Region. Mindestens 21 Menschen wurden verletzt, die Sachschäden sind erheblich. Für Anwohner, Urlauber und alle mit Bezug zur Region stellt sich die drängende Frage: Wie gefährlich wird die Lage rund um den Supervulkan?

Ein Vulkanologe des staatlichen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) warnt eindringlich – und nennt sogar einen möglichen Ausbruch. Dieser Überblick fasst zusammen, was passiert ist, wie die Behörden reagieren und wie Experten die Gefahr einschätzen.

Was ist an den Phlegräischen Feldern passiert?

Das Hauptbeben ereignete sich laut den vorliegenden Angaben am 31. Juli 2026 um 19.46 Uhr. Das Epizentrum lag im Bereich der Phlegräischen Felder, einem riesigen Vulkanfeld westlich von Neapel.

In Pozzuoli und im Westen Neapels stürzten Fassadenteile auf die Straßen, mindestens ein Auto wurde unter Trümmern begraben. Der nationale Krisenstab bezifferte die Zahl der Verletzten später auf 21, darunter zwei Schwerverletzte in Lebensgefahr.