Ein paar hundert Meter voraus ist eine Wildschweinmutter mit Nachwuchs aus dem Wald gekommen, ein paar Mal äugt die Bache aufmerksam herüber zu der Gruppe Radler. Doch dort in der Ferne hat sie ihren Frieden, und sie weiß das offensichtlich auch. Sie hält sich in der Wild-Ruhezone auf, ein Schild am Rande des Schwaberwegener Hauptgeräumt weist darauf hin. Die Radfahrer, die Forstamtsleiter Joachim Keßler just in diesem Moment hier versammelt hat, werden dennoch Zeugen, wie ein Paar mit zwei Kindern in die Zone hineinfahren will und der Oberförster sie mit einigen erklärenden Worten zurückbeordert. „Die Ruhezone ist das Kernstück des Wildparks Ebersberger Forst.“ 5000 von 7000 Hektar sind eingezäunt zum Schutz des Wildes. „Wir wollen, dass die Tiere erlebbar sind, aber hier sollen sie ungestört sein.“
Ebersberger Forst: Wald und Wildtiere leiden unter Hitze und Trockenheit
Der Ebersberger Forst kämpft mit Hitze und Wassermangel. Wildtiere, Bäume und das Grundwasser leiden unter den Folgen.







