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Der Weg nach La Porge führt durch ein riesiges Gerippe. Ein Gerippe, das mal ein Wald war. Die Äste, die Zweige, alles ist jetzt grau, dunkelgrau, schwarz. Zehn Kilometer geradeaus, auf denen die Welt ihre Farbe verloren hat. Nur der Himmel darüber schimmert blau wie immer.

Noch vor dem Ortsschild liegt das erste Haus, von dem nur noch die Mauern stehen, daneben die verkohlten Karosserien zweier Autos. Als wolle der Ort die Besucher schonend auf den Anblick vorbereiten, der danach folgt: ein Dorf, das an manchen Stellen nur noch aus Ruinen besteht. Still und verlassen liegen sie da, leere Fensterrahmen umrandet von Rußzungen, die das Feuer hinterlassen hat, daneben

die Überreste von Möbeln, Zäunen, Carports. Auf der Hauptstraße ist

kein Mensch zu sehen, abgesehen von ein paar Polizisten hinter einer