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Noch kann man den Brand auf manchen Campingplätzen an der westfranzösischen Küste riechen. Auch bei ihnen hänge der Geruch weiterhin leicht in der Luft, berichtet der Rezeptionist einer Fünf-Sterne-Anlage bei Lacanau. Sie hätten zwar inzwischen wieder geöffnet. Doch anders als sonst in dieser Jahreszeit seien noch immer Standplätze frei. Seinen Namen will der Mann nicht nennen – wie auch andere, die für Hotels und Campingplätze an der westfranzösischen Küste arbeiten. Zu groß ist ihre Sorge, Reisewillige abzuschrecken.
Wenige Tage nach dem Großbrand zwischen dem Atlantik und den westlichen Vororten von Bordeaux kämpfen die Betriebe um ihre Gäste. Allen Gesprächspartnern sind die Sorgen der vergangenen Wochen anzumerken: Sie antworten zögernd, suchen nach Worten. Da ist teils das persönliche Schicksal, dazu die Zerstörung der Natur. Mehr als 42.000 Hektar Pinienwälder sind verbrannt, ebenso wie rund 200 Eigenheime. Und da ist der wirtschaftliche Ausfall. Schließlich ist gerade Hauptsaison: Jetzt verdienen Hoteliers, Gastronomen und Betreiber von Campingplätzen normalerweise das Geld, das sie durch den Winter bringt. Die Pariser Regierung bezeichnete das Megafeuer als Katastrophe, von einem »wirtschaftlichen Gewitter« sprach Wirtschaftsminister Roland Lescure.








