Die Brände bei Bordeaux bedrohen nicht nur Wälder, sondern auch das Tourismusgeschäft. Ein erstes Brandgebiet bringt die Feuerwehr jetzt unter Kontrolle.
Feuerwehrleute nutzen Gegenfeuer, um Vegetation vor einem Brand zu entfernen, Marchprime bei Bordeaux
Alain Jocard/afp/dpa
(dpa) | Vor Beginn einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände weiter einzudämmen. Während der größere der beiden Brände bei Bordeaux den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen mache, sei der flächenmäßig kleinere Brand inzwischen unter Kontrolle, sagte Präsident Emmanuel Macron beim Besuch der Einsatzleitung am Abend in Bordeaux. „Wir werden diesen Kampf zum Schutz der Bevölkerung gewinnen“, sagte Macron und lobte „die bemerkenswerte Arbeit zum Schutz der Zivilbevölkerung“.
2.500 Feuerwehrleute, 18 Löschflugzeuge und 1.500 Soldaten sind in der Region im Einsatz. Unterstützung ist nicht nur aus weiten Teilen Frankreichs, sondern auch aus dem Ausland eingetroffen. Aus Deutschland kamen am Montagnachmittag zwei Transporthubschrauber und ein Transportflugzeug A400M mit Material in der Krisenregion an. Sie sollten die französischen Kräfte bei der Bekämpfung der Brände in der Umgebung von Bordeaux unterstützen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Der Einsatz sei zunächst auf fünf Tage begrenzt.










