Ein Beziehungsfilm, der im besten Sinne aufrüttelt. Mit Witz und Wärme erzählt Olivia Wilde in „The Invite“ von Paaren, Intimität, Sex und Risiko.
Der Abend nimmt langsam Fahrt auf. Szene aus „The Invite“
Tobis Film
Mit welcher Leidenschaft noch vor Kurzem über „Triggerwarnungen“ gestritten wurde – über den Sinn oder Unsinn von „Content Notes“, die nicht nur vor diskriminierenden Stereotypen, sondern auch vor aufwühlenden Bildern warnen sollen. Dabei lässt sich längst nicht alles, was im Innersten aus dem Gleichgewicht bringen kann, durch einen Warnhinweis kenntlich machen.
Auch ein Film wie „The Invite“ wäre wohl niemals in die Verlegenheit geraten, mit einer „Triggerwarnung“ versehen zu werden. Trotzdem besitzt Olivia Wildes dritte Regiearbeit das Zeug dazu, einen Gedankengang auszulösen, der Beziehungen retten oder beenden kann. Zumindest solche, die eigentlich längst eingeschlafen, zu betäubendem Ballast geworden sind. Und in einer solchen steckt das Paar, dessen Perspektive hier eingenommen wird.












