Vielleicht stimmt die Prämisse nicht mehr: Ohne die Hochleistungschips des amerikanischen Chipherstellers Nvidia und Chipproduktionsmaschinen von ASML aus Europa, so denkt man, geht in der Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) nichts. Folglich wollte die amerikanische Regierung mit Exportkontrollen für solche Produkte Peking vom Fortschritt in dieser Technologie abhängen. Doch die Sanktionen haben die chinesischen Entwickler nicht gestoppt. Nach dem Prinzip Wüstenblume (wenig Wasser, grandiose Blüte) wurde stattdessen die Kreativität angeregt. Die Chinesen haben jedes Quäntchen aus einer älteren, noch verfügbaren Chipproduktionstechnologie herausgequetscht. Staatliche Subventionen tun ihr Übriges.
Chinas KI-Schock: Welche Chancen hat Deutschland?
Sanktionen sollten Chinas Tech-Industrie strangulieren. Geklappt hat das nicht. Warum das für Deutschland gut sein kann.












