Der umstrittene FIFA-Deal ist Geschichte – doch die UEFA geht den Weltverbandsboss weiter hart an. Sie fordert personelle Konsequenzen.

Nicht einig: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (l) und FIFA-Präsident Gianni Infantino

Robert Michael/dpa

dpa | Die Europäische Fußball-Union hat den Weltverband FIFA auch nach der Aufgabe von dessen Investorenplänen hart attackiert. „Die derzeitige FIFA-Führung hat nicht nur das Vertrauen der UEFA verloren, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie“, teilte der Kontinentalverband mit. Dass die FIFA um Präsident Gianni Infantino zuvor ihre Pläne verworfen hatte, die kommerziellen WM-Rechte an Investoren zu verkaufen, begrüßte die UEFA.

Der FIFA-Entscheidung waren massive Proteste vor allem aus Europa vorausgegangen – aber auch die Kontinentalverbände in Asien sowie Nord- und Mittelamerika lehnten Infantinos Pläne ab. Der Schweizer steht heftig unter Druck, viele in der Fußball-Welt und selbst der Politik fordern seinen Rücktritt.