Friedrichshain-Kreuzberg hat drei „mobile Gärten“ aufgestellt, die für Abkühlung sorgen sollen. Nebelduschen gibt es in Berlin dagegen nur eine einzige.
Nicht überall kann ein Baum Schatten spenden – hier sollen die mobilen Gärten aushelfen
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Vor dem Südblock am Kottbusser Tor steht ein neues Stadtmöbel: eine Mischung aus Bank und Hochbeet, mit einer Art auskragendem Sonnensegel. Ein Schild klärt PassantInnen darüber auf, dass sie hier an heißen Tagen Schatten und Abkühlung finden können. Aufgestellt hat den „mobilen Garten“ der Pfälzer Firma MobiGa das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Zwei weitere stehen seit Freitag am Rudolfplatz in Friedrichshain und an der Ecke Yorckstraße/Katzbachstraße.
Drei Monate lang will der Bezirk die beweglichen Kühlinseln testen. Laut Bürgermeisterin Clara Herrmann (Grüne) sollen sie zeigen, „wie lebenswerte Kieze in Zeiten der Klimakrise gestaltet werden können“. Die mobilen Gärten kühlen laut Herrmann die Umgebung, nutzen Regenwasser und schaffen „Aufenthaltsorte für alle“. Sie seien einer von vielen Bausteinen des bezirklichen Klimaanpassungskonzepts.







