Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesInnenstädte heizen sich besonders stark auf – wie sehr Grasflächen und Bäume schützenStädte fordern Hilfe des Bundes für den HitzeschutzForscher: Klimawandel trägt zu Bränden in Spanien und Frankreich bei Bayern: Luftbeobachter sollen weitere Waldbrände verhindernNeue Hitzerekorde in DeutschlandRumänien ruft wegen Strommangels den Notstand ausWegen eines massiven Rückgangs der Stromproduktion infolge niedriger Wasserstände der Donau hat Rumänien für den gesamten August den landesweiten Notstand ausgerufen. Ein Reaktor des Atomkraftwerks Cernavoda sei bereits abgeschaltet worden, teilte Ministerpräsident Ilie Bolojan am Freitag mit - das Kraftwerk deckt normalerweise etwa ein Fünftel des Strombedarfs in Rumänien. Die Regierung habe Gelder bewilligt, um Wasser aus einem Kanal umzuleiten und so sicherzustellen, dass der zweite Reaktor am Netz bleiben könne. Zudem führe das Land Gespräche mit der Ukraine, Griechenland und Bulgarien, um in den abendlichen Spitzenzeiten Strom zu importieren.Der Pegel der Donau war zuletzt drastisch gesunken: An der rumänischen Grenze flossen am Dienstag der Wasserbehörde zufolge nur noch 1650 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, während der Juli-Durchschnitt bei 4750 Kubikmetern liegt. Bis zum 4. August wird ein weiterer Rückgang auf 1500 Kubikmeter erwartet, ein Wert, der sich dem historischen Tiefststand von 1400 Kubikmetern aus dem Jahr 1985 nähert. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Hitzewelle den Strombedarf für Klimaanlagen in die Höhe treibt. Der Spitzenverbrauch lag in dieser Woche bei 7,3 Gigawatt, während die heimische Produktion auf 4,3 Gigawatt gesunken war. Innenstädte heizen sich besonders stark auf – wie sehr Grasflächen und Bäume schützenEs ist ein Problem in Zeiten der Klimakrise, das viele große und auch kleinere Städte betrifft: je näher am Zentrum, desto heißer ist es für Passanten und Anwohner. Denn auf großen Plätzen vor Prachtbauten oder in engen Häuserzeilen ist viel zu wenig sogenannte grüne und blaue Infrastruktur zu finden, also Gras, Sträucher, Bäume sowie Gewässer und Brunnen. Wie stark sie die Hitze in der Stadt reduzieren und dass selbst kurzgehaltene Grasflächen abkühlen, zeigen Wärmebilder aus Münchens Innenstadt im Detail:Städte fordern Hilfe des Bundes für den HitzeschutzDie hohen Temperaturen lassen Forderungen nach einem besseren Hitzeschutz für die Menschen in Deutschland wieder einmal lauter werden. Der Deutsche Städtetag lenkt den Fokus auf die Finanzierung und eine Beteiligung des Bundes. Für den notwendigen Umbau der Städte brauche es viele Milliarden Euro, die die Kommunen allein nicht aufbringen könnten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages, Christian Schuchardt, im „Morgenmagazin“ der ARD. Die Klima-Allianz Deutschland erklärte, die Bundesregierung müsse jetzt handeln und auf einem Hitzegipfel konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen.Schuchardt sagte, allein die energetische Sanierung von Gebäuden sei eine Generationenaufgabe. „Das müssen wir gemeinsam angehen als Bund, Länder und Kommunen“, forderte er. Hitzeschutz und Klimaanpassung müssten als sogenannte Gemeinschaftsaufgabe eingestuft werden, wie es beispielsweise beim Küstenschutz der Fall sei. Eine Gemeinschaftsaufgabe in den Beziehungen von Bund, Ländern und Kommunen zeichnet sich durch eine gemischte Finanzierung aus, da sich der Bund an einem Teil der Kosten beteiligt für Maßnahmen, die eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Länder und Gemeinden fallen.Forscher: Klimawandel trägt zu Bränden in Spanien und Frankreich bei Der Klimawandel hat laut einer Analyse das Extremwetter verschärft, das die Waldbrände in Teilen Frankreichs und Spaniens mit angefacht hat. Das Auftreten der entsprechenden Wetterbedingungen sei durch die Erderwärmung in Frankreich mindestens doppelt so wahrscheinlich geworden, teilte die Forschungsgruppe „World Weather Attribution“ (WWA) mit. In Spanien habe sich die Wahrscheinlichkeit für das „extreme Feuerwetter“ sogar mindestens um das 20-Fache erhöht.Die Klima-Fachleute beziehen sich mit der Analyse auf die jüngsten Brände im Südwesten Frankreichs sowie in Zentralspanien. Es handele sich bei den Angaben zur Wahrscheinlichkeit der Wetterbedingungen um konservative Schätzungen.Die Forschungsgruppe verwies auf nasse Winter mit einem daran anschließenden trockenen Frühling. Diese Abfolge werde zu einem „Haupttreiber“ des Waldbrandrisikos. Solches Wetter trage zum Wachstum der Vegetation bei, die dann abtrockne und zu einem Brandbeschleuniger werde.„Die Mega-Brände machen deutlich, wie schnell klimabedingte Hitze und trockene Landschaften Waldbrände in verheerende nationale Katastrophen verwandeln können“, sagte der Chef des UN-Klimasekretariats, Simon Stiell. Die Lösung liege auf der Hand: Alle Länder müssten schneller von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umsteigen und die Menschen vor den Folgen des Klimawandels schützen.In dem 2014 gegründeten Netzwerk „World Weather Attribution“ untersuchen Fachleute, wie der Klimawandel einzelne Extremwetterereignisse beeinflusst. Für die Analyse zu den Waldbränden wurde den Angaben zufolge das Brandwetterrisiko über einen Sieben-Tage-Zeitraum im Juli mit Vergleichswerten aus früheren Jahren verglichen. Dabei wurden etwa Hitze, Trockenheit und Wind berücksichtigt.Unter dem heutigen Klima rechnen die Fachleute damit, dass im Südwesten Frankreichs entsprechende Wetter-Ereignisse alle 20 Jahre auftreten. In Spanien sei das voraussichtlich alle sechs Jahre der Fall, hieß es.Luzia GeierUmweltbundesamt-Chef: Erfolg von Rechtspopulisten bedroht KlimaschutzDer Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Dirk Messner, zeigt sich besorgt über mögliche Wahlsiege von Rechtspopulisten. „Wir nehmen das sehr ernst, denn Rechtspopulisten kündigen an, Klimaschutz- und Umweltpolitiken massiv zurückzubauen“, sagte Messner der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).Das UBA hat seinen Hauptsitz in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt, wo am 6. September Landtagswahl ist. Umfragen sehen die AfD weit vorn. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo ebenfalls im Herbst gewählt wird, könnte die AfD stärkste politische Kraft werden. „Viele populistische Akteure zweifeln den menschengemachten Klimawandel an“, sagte Messner. Das laufe dem dringend erforderlichen Klimaschutz zuwider, der sich auf weltweite wissenschaftliche Erkenntnisse stütze.„Wenn Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr anerkannt werden oder gar die Klimaforschung politisch torpediert würde, können Gesellschaften in eine enorme Schieflage geraten“, warnte der Behördenchef. „An die Stelle von Argumenten tritt dann Willkür.“ Das zeige sich aktuell beispielsweise in den USA. Dort stehe die Klima- und Erdsystemforschung unter großem Druck.Neue Hitzerekorde in DeutschlandMan verliert langsam die Übersicht über die vielen Hitzerekorde in Deutschland, die zuletzt ausgerufen wurden. Nun also wieder welche: Die 40-Grad-Marke wurde am Donnerstag an mehreren Orten geknackt. Den höchsten vorläufigen Wert meldete der Deutsche Wetterdienst mit 40,5 Grad aus Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt. Dahinter folgten 40,4 Grad in Kitzingen in Bayern, 40,2 Grad in Ohlsbach in Baden-Württemberg und 40,1 Grad in Frankfurt am Main in Hessen. Damit wurde in drei Bundesländern ein neuer Hitzerekord für den Juli aufgestellt. Allerdings handelt es sich noch um vorläufige Werte. Der bundesweite Hitzerekord blieb dagegen unangetastet. Er liegt bei 41,8 Grad, gemessen in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt während der Hitzewelle Ende Juni. Katastrophenfall ausgerufen: Brand in den Chiemgauer AlpenDie Hubschrauber dröhnen unablässig, dichter Rauch zieht herab ins Tal: In den Chiemgauer Alpen hat ein Bergwald Feuer gefangen. Mehr als 200 Einsatzkräfte kämpfen in dem unwegsamen Gelände im Gipfelbereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand bei Unterwössen (Landkreis Traunstein) gegen die Flammen. Die Behörden rufen den Katastrophenfall aus.„Wir haben uns entschieden, dass wir gleich voll durchstarten“, sagte der Traunsteiner Landrat Andreas Danzer (Freie Wähler) nahe dem Brandort. Man brauche schnellen Zugriff und „schlagkräftige Hilfe“ bei der Brandbekämpfung. Dabei hätten auch die Erfahrungen aus dem tagelangen Waldbrand am Saurüsselkopf im Mai eine Rolle gespielt.„Die Wetterlage ist nicht sehr günstig“, so Danzer am frühen Nachmittag. Wegen des immer wieder auffrischenden Winds werde eine schnelle Ausbreitung des Brands befürchtet. Deshalb sei auch Hilfe aus Österreich angefordert worden. Evakuierungen seien aktuell nicht nötig. Sicherheitshalber liefen aber die Vorbereitungen für einen solchen Fall. DWD: Hessen und NRW trockenster Juli-Monat seit 1881Zu trocken und zu sonnig: Der Juli war mit 19,7 Grad überdurchschnittlich warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Basis seiner rund 2000 Messstationen errechnet hat. Hessen und Nordrhein-Westfalen melden den trockensten Juli-Monat seit Beginn der Messgeschichte 1881. Mit rund 40 Litern pro Quadratmeter fiel im Juli nur die Hälfte des Niederschlags, der in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (78 Liter pro Quadratmeter) gemessen wurde. Konkret liegen die 19,7 Grad um 2,8 Grad über dem Referenzwert von 16,9 Grad. „Eine hohe Waldbrandgefahr, sehr niedrige und die Schifffahrt beeinträchtigende Wasserstände und massive Ertragseinbußen bei der Getreideernte waren die Folge“, hieß es beim DWD. Lokal heftige und mit Starkregen einhergehende Gewitter hätten die Trockenheit in der Fläche nicht mindern können.Bereits der Juni 2026 war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der zweitwärmste Juni gewesen, den es jemals gab. Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen, teilte der DWD damals in einer vorläufigen Auswertung mit. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen. Wassermangel auch an der Donau Der an manchen Orten rekordniedrige Wasserstand der Donau bringt die Stromerzeuger in Österreich, Rumänien und Ungarn in die Bredouille. Wasser- und Kernkraftwerke müssen mangels Wasser die Produktion drosseln oder sogar vorübergehend einstellen. An einigen Messstationen sind historische Niedrigwerte bereits unterschritten. Bei Paks in Ungarn liegt der Wasserstand der Donau nach Angaben der dortigen Wasserwerke sogar 121 Zentimeter unter dem bisherigen Tiefstand. Die Stromversorgung ist laut Behörden nicht gefährdet. Aber Entspannung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Auch Tourismus und Fischerei sind betroffen. Am Kernkraftwerk Paks, etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest, wurde schon einer der vier Reaktorblöcke abgeschaltet. Das drohe auch bei den drei anderen, sagte Ministerpräsident Péter Magyar. Hintergrund sind mangelnde Regenfälle, aber auch zunehmend wenig Schmelzwasser von Gletschern, wie Florian Seidl, Sprecher des größten österreichischen Wasserkraftwerkbetreibers, Verbund, sagte: „Eigentlich sollten wir jetzt das Wasser aus der Schneeschmelze abarbeiten, aber aufgrund der Erderwärmung fällt immer weniger Schnee.“ Beim Verbund liegt die Produktion rund 30 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Auch an fast allen Zubringern zur Donau in Oberösterreich herrscht Wassermangel. Viele der mehr als 4000 Kleinwasserkraftwerke sind betroffen, mit bis zu 50 Prozent gedrosselter Produktion oder gänzlichem Stopp.In Rumänien sank der Wasserstand der Donau auf ein Drittel des durchschnittlich im Juli gemessenen Werts. Dort mussten beim Kernkraftwerk Cernavoda beide funktionierenden Reaktorblöcke abgeschaltet werden. Sie erzeugen normalerweise etwa ein Fünftel des Stroms in Rumänien.Der Schiffsverkehr ist aufgrund des Niedrigwassers bereits eingeschränkt. Kreuzfahrten von Passau nach Wien enden vorzeitig. Der österreichische Wasserstraßenbetreiber Viadonau warnt auf seiner Webseite vor den Stellen mit besonders geringer Wassertiefe. Diese Woche blieb nahe dem rumänischen Donauhafen Cetate ein Kreuzfahrtschiff mit fast 240 Menschen an Bord in einer Sandbank stecken. Alle Passagiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Frachtschiffe können nur noch teilweise beladen werden und fahren dadurch Verluste ein. Trinkwasser: München verlängert Bewässerungsverbot nichtWeil das Trinkwasser in München knapp zu werden drohte, erließ die Stadt eine Allgemeinverfügung zum Wassersparen. Diese endet am 1. August und wird nicht verlängert. Das teilten die Stadtwerke und Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) mit. Der Wasserverbrauch sei gesunken. Zwar dürfte es angesichts der erneuten Hitzewelle weitere Verbrauchsspitzen geben, die aber durch die anstehenden Sommerferien und einen damit verbundenen Rückgang abgefedert werden dürften, hieß es.Aufgrund der langen Trockenheit und des hohen Wasserverbrauches hat die Stadt Mitte Juli ein Bewässerungsverbot erlassen. Das bedeutet unter anderem, dass Gartenpflanzen und Rasen nicht mehr gegossen und private Pools nicht mehr befüllt werden dürften. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50 000 Euro. Jedoch: Die hydrologische Situation bleibe angespannt, die Grundwasserstände seien weiterhin niedrig und ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser erforderlich. Deshalb erneuerten Stadt und Stadtwerke ihren Appell an Unternehmen und Bürger, Wasser bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen. Die Lage werde nun beobachtet. Sollte sie sich erneut deutlich verschärfen, würden weitere Maßnahmen geprüft.RKI: Fast 10 000 hitzebedingte Tote in diesem JahrIn diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutschlandweit bereits fast 10 000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Die geschätzte Zahl der hitzebedingten Sterbefälle bis zum 19. Juli liegt bei 9800, wie aus dem entsprechenden RKI-Wochenbericht hervorgeht. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Hitzetoten in den vergangenen zehn Jahren gab es demnach 2018 - damals waren es im gesamten Jahr rund 9000. Mehr als 5000 der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr geht dem RKI zufolge auf die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte zurück, als deutschlandweit vielerorts die Temperaturen auf 40 Grad stiegen. Laut RKI gab es 2026 in der Zeit von Anfang April bis zum 12. Juli schätzungsweise 7900 Hitzetote. Innerhalb der nun betrachteten Woche vom 13. bis 19. Juli kamen demnach 1900 hinzu.In Bayern sind nach Schätzung des RKIs im laufenden Jahr schon rund 1050 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben - 2025 waren es im gesamten Jahr 490 Menschen und auch in den neun Jahren davor waren die Werte nie so hoch wie jetzt. Die Schätzung ist mit Vorsicht zu genießen, sie hat eine große Schwankungsbreite. Bayern ist demnach aber weniger stark betroffen als andere Bundesländer, in Baden-Württemberg und Hessen gab es trotz weniger Einwohner mehr Tote.Typischerweise gibt es laut RKI in Wochen mit einer mittleren Temperatur über 20 Grad deutlich höhere Sterblichkeitswerte als in kühleren Sommerwochen. In der Woche vom 13. bis 19. Juli lag die Wochen-Mitteltemperatur laut RKI bei 20,9 Grad. In zwölf Bundesländern seien mittlere Temperaturen über 20 Grad gemessen worden. Besonders für ältere Menschen ist die Hitze gefährlich.Luzia GeierObdachlosenhilfe fordert mehr AbkühlungsmöglichkeitenDie Potsdamer Straßensozialarbeit hat angesichts der Hitze ein besonderes Auge auf den gesundheitlichen Zustand der Obdachlosen in der Stadt. „Wir haben regelmäßig und zusätzlich Hitzetouren durchgeführt“, sagte Jörg Faulhaber von dem Projekt Creso-Streetwork der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem hätten die Streetworker Wasser und teilweise Sonnencreme verteilt. Bei akuten Hitzewarninformationen hätten sie die Obdachlosen gewarnt.„Nach unserer Einschätzung kennen obdachlose Menschen die üblichen Strategien und Maßnahmen gegen Hitze bereits gut“, führte Faulhaber aus. Die meisten haben die Temperaturen im Blick. „Wir sind allerdings der Meinung, dass es im Stadtgebiet zu wenige Wasserspender und insgesamt zu wenig Abkühlungsmöglichkeiten gibt.“ Bei den Hitzetouren sei daher Wasser größtenteils dankend angenommen worden, so Faulhaber.Luzia GeierWetter heute: Bis zu 39 Grad und schwere GewitterAn diesem Donnerstag wird der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwartet. Danach kühlt es zumindest kurzzeitig ab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet im Tagesverlauf mit Höchsttemperaturen von bis zu 39 Grad. Nahezu überall in Deutschland gilt demnach eine amtliche Warnung vor Hitze. Es werde eine starke Wärmebelastung erwartet. Für mehrere Bundesländer gab der DWD zu bedenken: „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten.“ Hitzebelastung könne für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Meteorologen appellierten: „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“Deutscher Wetterdienst (DWD) Neben der Hitze dürften schwere Gewitter in Teilen Deutschlands für Gefahren sorgen. Laut Deutschem Wetterdienst können sie ab den Nachmittagsstunden vor allem in einem Streifen von Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt auftreten. Mit den Schauern und Gewittern komme es verbreitet zu stürmischen Böen oder Sturmböen, hieß es weiter. Vor allem im Norden seien auch einzelne kräftige Gewitter mit schweren Sturmböen und vereinzelt sogar orkanartigen Böen möglich. „Bei diesen Windgeschwindigkeiten können Bäume entwurzelt werden und größere Gegenstände umherfliegen“, teilten die Meteorologen mit.Mehr zum Thema lesen Sie hier:Luzia GeierStädtetag: Brauchen Milliarden für KlimaanpassungDer Deutsche Städtetag will von Bund und Ländern deutlich mehr Förderung für Klimaanpassung. Das sei kein „Nice to have“, sondern „existenziell für unsere Zukunft“, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Für die Städte sei die Anpassung an Erhitzung eine Daueraufgabe für Jahrzehnte.Es gehe um Milliardeninvestitionen, die die Kommunen nicht allein stemmen könnten, so Schuchardt. Die Umsetzung von Konzepten zur Hitzevorsorge wie Entsiegelung, Stadtgrün oder Wasseraufnahme müssten „dauerhaft und planbar von Bund und Ländern mitfinanziert werden“. Bestehende Förderprogramme reichten nicht aus, meint der Städtetag. Angesichts der dramatischen Finanzlage der Kommunen fehlten eigene Investitionsmittel zur Klimaanpassung.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Rumänien ruft wegen Strommangels den Notstand aus
Wegen des niedrigen Wasserstands der Donau muss ein Reaktor des Atomkraftwerks Cernavoda abgeschaltet werden. Das Land verhandelt nun über Energieimporte.










