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Ziltivekimab: Novo Nordisk mit Entwicklungsfehlschlag – Aktienkurs sackt ab Ein Wirkstoff von Novo Nordisk für das Herz-Kreislaufsystem schneidet offenbar nicht so ab, wie gewünscht. Das lässt den Aktienkurs fallen.
Der Aktienkurs von Novo Nordisk fiel am Freitag. Foto: REUTERSNovo Nordisk hat in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zur Risikoreduzierung für schwere Notfälle des Herz-Kreislaufsystems (MACE) einen Fehlschlag erlitten. Obwohl der Wirkstoff Ziltivekimab die erwartete biologische Wirkung zeigte, führte dies in der Zeus-Studie nicht zu Vorteilen hinsichtlich schweren kardiovaskulärer Ereignisse, sagte Martin Holst, Entwicklungschef des dänischen Pharmakonzerns laut einer Mitteilung vom Freitag. Anleger an der Börse reagierten enttäuscht.Wie die Dänen weiter mitteilten, bleibe der Ausblick für den um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn 2026 zwar bestehen, doch müsse im dritten Quartal nun eine nicht barmittelwirksame Wertberichtigung verbucht werden.In der Zeus-Studie waren mehr als 6300 Patienten mit atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung, Entzündungen und chronischer Nierenerkrankung beteiligt. Die beiden weiteren kardiovaskulären Studien zur Untersuchung von Ziltivekimab bei Patienten mit Herzinsuffizienz (Hermes) und bei Patienten nach einem akuten Herzinfarkt (Artemis) sollen indes fortgesetzt werden, hieß es weiter. Die Ergebnisse werden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2027 vorliegen.Pharmaindustrie Was bringt die Abnehmpille von Novo Nordisk? Die EU-Kommission hat die Pille Wegovy des dänischen Herstellers Novo Nordisk gegen Übergewicht zugelassen. Die wichtigsten Fragen und Antworten. von Jürgen SalzLaut Branchenexperte Richard Vosser von der Bank JPMorgan verliert Novo Nordisk mit dem Scheitern der Studie ein milliardenschweres Umsatzpotenzial.Novo-Nordisk-Aktie gibt deutlich nachDie Aktien des vor allem mit seiner Abnehmspritze Wegovy in der breiten Öffentlichkeit bekannten Konzerns fielen am Freitag denn auch um 7,7 Prozent auf 305,40 dänische Kronen. Damit hält der im April gestartete Erholungstrend charttechnisch noch knapp.Im April war der Aktienkurs auf ein Mehrjahrestief knapp über 224 Kronen gefallen. Mitte 2024 hatte der Kurs noch wegen des Erfolgs der Abnehmspritzen bei mehr als 1000 Kronen gelegen. Das hatte Novo Nordisk zum an der Börse teuersten Unternehmen Europas gemacht. Dann aber nahm die Konkurrenz und der Preisdruck nach und nach zu, der Kurs rutschte immer weiter ab.Zuletzt hellte sich die Lage wieder etwas auf. Wie die Resultate des ersten Quartals 2026 Anfang Mai gezeigt hatten, traf die neue Abnehmpille des Pharmaherstellers in den USA auf eine riesige Schar Abnehmer. Konzernchef Maziar Mike Doustdar geht daher seither davon aus, dass die Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis in diesem Jahr etwas weniger stark ausfallen als bisher erwartet.Neuigkeiten zur aktuellen Geschäftsentwicklung wird es in der kommenden Woche geben. Am 5. August legt Novo Nordisk die Resultate des zweiten Quartals vor. dpa-AFX Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick








