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Delivery-Hero-Gründer Östberg: Das Scheitern war schon im Aufbau angelegt. Foto: PR [M] Lieferdienst: Sechs Fehler, die Delivery Hero zum Übernahmekandidaten machten Die Delivery-Hero-Aktionäre müssen entscheiden, ob sie das Angebot von Uber über 41,50 Euro pro Aktie annehmen – 80 Prozent unter dem Höchstwert des Papiers. Wie konnte es so weit kommen?

Düsseldorf. „Das ist der richtige Moment, das Unternehmen an sein nächstes Kapitel zu übergeben.“ Mit diesen Worten verkündete Niklas Östberg, Vorstandschef und Gründer von Delivery Hero, am 12. Mai dieses Jahres, dass er spätestens Ende März 2027 sein Amt aufgeben wird. Damit war das Schicksal des Lieferdienstes besiegelt.Mehr als 50 Prozent der Aktien hat sich Uber nun schon gesichert und sein Übernahmeangebot über 41,50 pro Aktie bei der Finanzaufsicht Bafin eingereicht. Das Ende von Delivery Hero als eigenständiges Unternehmen ist absehbar.Dabei hatte das Unternehmen seit seiner Gründung 2011 in Berlin zunächst eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt und war in mehr als 70 Länder expandiert. Gerade mal drei Jahre nach dem Börsengang stieg Delivery Hero 2020 in den Dax auf – als Nachfolger der Skandalfirma Wirecard, und als erstes Unternehmen, das bis dahin noch nie einen Gewinn gemacht hatte.Und doch war das spätere Scheitern schon im Aufbau angelegt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt