Microsofts Spielesparte Xbox soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 wieder bei Spielerzahlen und Umsatz wachsen. Das schreibt Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Memo an die Belegschaft, das dem US-Technikmagazin The Verge vorliegt.
Microsofts Geschäftsjahr 2027 endet am 30. Juni 2027. Dann sollen auch die Gewinne aus der Spielesparte wieder auf das Niveau des Branchendurchschnitts steigen, schreibt Sharma. Das Memo ging laut The Verge am Donnerstag an die Belegschaft. Es nimmt alle Studios in die Pflicht, die Ziele mitzutragen.
Sharmas vier „C“s
Sharma gliedert ihren Plan in vier Punkte, die im englischen Original alle mit einem C beginnen. „Core“ meint die Plattform, angeführt von der Konsole: Sie erwirtschafte weiterhin den Großteil der Xbox-Einnahmen, bleibe das Fundament der Fanbindung und das Aushängeschild der Marke. Betriebssystem, Game Pass, Windows und Streaming sollen dagegen neue Spieler und Entwickler anziehen. „Content“ steht dafür, einzelne Spiele zu weltweiten Franchises auszubauen, „Creation“ für den Ausbau von „Minecraft“ zur Kreativplattform und „Connection“ für die Erweiterung bekannter Spielwelten.
Konkret will Xbox für seine größten Marken langfristige Pläne über Film, Fernsehen, Merchandise, Sponsoring und Live-Events aufsetzen und dafür weltweit neue Partnerschaften eingehen, ausdrücklich auch in China. Im Segment der Gelegenheitsspiele soll das „Candy Crush“-Studio King eine größere Rolle spielen, dazu kommt die Abteilung Microsoft Casual Games. In „Minecraft“ will Xbox nach Sharmas Angaben mehr investieren als je zuvor. Das Studiogeschäft wird zudem umgebaut: weg von dezentralen Strukturen, hin zu einer Organisation entlang der stärksten Marken und der größten neuen Ideen.










