Microsoft baut seine Gamingsparte um, die Rede ist von der »bedeutendsten Umstrukturierung« der Xbox-Geschichte. Praktisch heißt das: vier Studios und mehrere Tausend Jobs fallen weg.
07.07.2026, 10.18 Uhr
Xbox-Chefin Asha Sharma: Microsofts Gaming-Sparte trennt sich von mehreren Studios
»Unserem Geschäft geht es zurzeit nicht gut«: Das ist eine der zentralen Botschaften einer Nachricht, die die Xbox-Chefin Asha Sharma am Montag an ihre Teams verschickte . »Wir arbeiten mit Margen, die drei- bis zehnmal niedriger sind als bei vergleichbaren Plattform- und Publishing-Unternehmen«, klagt Sharma. Sie leitet Microsofts Gamingsparte seit Februar 2026. Xbox-Projekte wie die Spieleflatrate Game Pass und die Multiplattformstrategie bei Spiele-Veröffentlichungen hätten dem Unternehmen weniger Wachstum als erwartet beschert. Da die Branche nun vor der schwersten Hardware-Krise ihrer Geschichte stehe – Sharma meint hier wohl Entwicklungen wie die massiv angestiegenen RAM-Preise – sei es nötig, Xbox neu auszurichten. Die Rede ist von der »bedeutendsten Umstrukturierung« der Xbox-Firmenhistorie.
Praktisch ist das, was Sharma unter der Überschrift »Resetting Xbox« verkündet, der Versuch einer Gesundschrumpfung. Im Laufe des Geschäftsjahres 2027 will ihr Unternehmen demnach 3200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loswerden, 1600 Stellen sollen bereits jetzt wegfallen. »CNBC« zufolge betrifft der geplante Jobabbau etwa ein Fünftel aller Xbox-Stellen.










