PfadnavigationHomePanoramaNew YorkBei seinem Tod wog er 27 Kilo – Mutter und Oma sollen autistischen Jungen verhungern lassen habenStand: 05:49 UhrEinsatzfahrzeug der New Yorker Polizei (Symbolfoto)Quelle: Sven Hoppe/dpaDer 16-Jährige starb vor vier Monaten in einem New Yorker Kinderkrankenhaus. Er wies Anzeichen von Mangelernährung auf. Die beiden Frauen wurden nun wegen Mordes angeklagt.In New York stehen die Mutter und Großmutter eines im März verstorbenen Jungen im Verdacht, den Teenager verhungert gelassen zu haben. Die zwei Frauen im Alter von 36 und 62 Jahren seien am Morgen (US-Ortszeit) verhaftet und des Mordes angeklagt worden, teilte ein Sprecher der New Yorker Polizei mit. US-Medien berichteten übereinstimmend, dass der Junge autistisch gewesen sei.Vor vier Monaten seien Ermittler wegen eines verdächtigen Todesfalls in ein New Yorker Kinderkrankenhaus gerufen worden, so die Polizei. Vor Ort sei ihnen mitgeteilt worden, dass ein 16-Jähriger verstorbener Junge Anzeichen von Mangelernährung aufgewiesen habe. Im Zuge der Ermittlungen habe die Gerichtsmedizin den Fall dann als Tötungsdelikt eingestuft.Lesen Sie auch„Die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder in New York City haben für uns oberste Priorität. Wir untersuchen diesen tragischen Vorfall gemeinsam mit der New Yorker Polizei“, sagte ein Sprecher der örtlichen Kinder- und Jugendbehörde.Medienberichten zufolge wog der Junge zum Zeitpunkt seines Todes 27 Kilo. Sein Zwillingsbruder sei in einem ähnlichen Zustand gewesen, habe aber überlebt. Laut den Berichten, die sich auf Schilderungen der Staatsanwaltschaft stützen, hätten die beiden Frauen die Zwillinge bereits seit Anfang des Jahres „verkommen“ lassen.luwi mit dpa