In New York stehen die Mutter und Großmutter eines Jungen im Verdacht, den Tod des Teenagers durch Verhungern zugelassen zu haben.Die Frauen im Alter von 36 und 62 Jahren seien am Morgen (US-Ortszeit) verhaftet und des Mordes angeklagt worden, teilte ein Sprecher der New Yorker Polizei mit. Beide bekannten sich bei einem ersten Auftritt vor einem Haftrichter nicht schuldig, das Opfer ermordet zu haben. US-Medien berichteten übereinstimmend, dass der Junge autistisch gewesen sei.
Vor vier Monaten seien Ermittler wegen eines verdächtigen Todesfalls in ein New Yorker Kinderkrankenhaus gerufen worden, so die Polizei. Vor Ort sei ihnen mitgeteilt worden, dass ein 16-jähriger verstorbener Junge Anzeichen von Mangelernährung, Dehydrierung und anderer Vernachlässigung aufgewiesen habe. Im Zuge der Ermittlungen habe die Gerichtsmedizin den Fall dann als Tötungsdelikt eingestuft.Medienberichten zufolge wog der Junge zum Zeitpunkt seines Todes 27 Kilogramm. Sein Zwillingsbruder sei in einem ähnlichen Zustand gewesen, habe aber überlebt. Beide Jungen konnten laut US-Medien nicht sprechen und waren komplett auf Hilfe angewiesen. Der überlebende Bruder befindet sich in einer Reha-Behandlung und soll bereits mehr als 13 Kilogramm zugenommen haben soll, wie CBS News berichtet .






