Stand: 30.07.2026 • 22:11 Uhr

Nächster Tiefschlag gegen Infantino: Nach Europa stellt sich auch die Region Nord- und Mittelamerika und Karibik gegen die Investoren-Pläne der FIFA.

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

"Während der Sitzung äußerten die Mitgliedsverbände erhebliche Bedenken hinsichtlich des Fehlens eines ordnungsgemäßen Entscheidungsverfahrens im Zusammenhang mit diesem Vorschlag. Kritisiert wurden insbesondere die künstlich kurz gesetzte Frist sowie die Tatsache, dass weder die zuständigen FIFA-Gremien den Vorschlag geprüft noch genehmigt hatten", hieß es in dem Statement: "Darüber hinaus wurde infrage gestellt, weshalb überhaupt eine Finanzierung durch Private-Equity-Investoren erforderlich sein sollte, um neue und bestehende FIFA-Forward-Programme zu finanzieren - insbesondere nach der finanziell erfolgreichsten FIFA-Weltmeisterschaft der Geschichte."