Nach Uefa und Concacaf spricht sich auch Asiens Regionalverband AFC gegen den Investorendeal aus. Damit hat der Infantino-Plan rechnerisch keine Mehrheit mehr.

Die Chancen für den geplanten milliardenschweren Verkauf von Anteilen an der WM durch Fifa-Präsident Gianni Infantino schwinden

Denis Balibouse/reuters

dpa/rtr | Der Fußball-Weltverband ‌Fifa kann nicht mehr mit einer Mehrheit seiner Mitglieder für den geplanten milliardenschweren Verkauf von Anteilen an seinen Weltmeisterschaften an private Investoren rechnen. Der asiatische Regionalverband AFC erklärte am Freitag, der Vorstoß von Fifa-Präsident Gianni Infantino habe ‌nach seiner Ansicht keine Chance mehr.

„Im Lichte der klaren Positionen von Uefa und Concacaf und der beispiellosen Spaltung der Fußball-Welt glaubt die AFC, dass die FFE realistisch nicht mehr mit dem breiten Konsens rechnen kann, der notwendig wäre“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. In Fifa Forward Enterprise (FFE) will Infantino die Rechte ‌an allen Großveranstaltungen des Verbandes bündeln. Externe Investoren sollten sich daran mit bis zu 4,2 Milliarden Dollar beteiligen.