Die UEFA leistet massiven Widerstand gegen den in dieser Woche vorgeschlagenen Investorendeal der FIFA. Nun erhalten die Europäer unerwartete Unterstützung.
Gar nicht so begeistert wie Trump und Infantino ist die Nord-, zentralamerikanische und karibische Fußball-Konföderation
Dylan Martinez/reuters
dpa | Nach der WM-Boykottdrohung der europäischen Verbände hat FIFA-Präsident Gianni Infantino den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf lehnt die in dieser Woche verkündeten Investorenpläne geschlossen ab, wie der Verband nach einer gemeinsamen Sitzung mitteilte.
Damit positionieren sich auch die drei WM-Gastgeber USA, Mexiko und Kanada gegen Infantino, der den 211 Mitgliederverbänden Einnahmen in vierfacher Höhe in Aussicht gestellt hatte. Mit den 55 Stimmen der Europäer und den 35 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika dürfte es für den FIFA-Boss schwierig werden, überhaupt eine Mehrheit zu erreichen.










