Stand: 30.07.2026 • 22:10 Uhr
Binnen weniger Tage sind wohl Tausende Migranten in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt - am Donnerstag brach offenbar die Grenzsicherung teils zusammen. Hintergrund könnte ein Gerichtsurteil sein. Nun schickt Madrid Soldaten.
Nachdem zahlreiche Migranten schwimmend in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt sind, entsendet die Regierung in Madrid Soldaten in die Stadt. Bis Freitag sollen drei Züge mit je 20 Soldaten, eine Tauchereinheit und ein Militärschiff verlegt werden, teilte das Innenministerium laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. Zudem sollen die Spezialeinheiten der Polizei auf 200 Beamte aufgestockt werden. Die Soldaten sollten die Guardia Civil dabei unterstützen, "die Sicherheit in der Stadt Ceuta aufrechtzuerhalten", erklärte die Regierung.
Bereits in den vergangenen Tagen waren laut Behörden mehr als 1.500 Migranten angekommen. Ceuta als spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste ist EU-Gebiet, sie grenzt an Marokko. Am Donnerstag erreichten erneut zahlreiche Migranten den Ort. Wie viele Menschen im Laufe des Tages insgesamt ankamen, ist unklar - spanische Medien schätzten die Zahl auf mehrere tausend.
Mindestens neun Menschen kommen ums Leben











