Ein wenig mau sieht es auf den ersten Blick schon aus. 45.000 Euro hat der Cooling Point gekostet, und wirklich viel zu sehen gibt es nicht: ein paar überdachte Holzwürfel und -quader zum Sitzen, Pflanzen, und zwei Wasserinstallationen. Kommt der Cooling Point im Mauerpark heute, bei 36 Grad, auf seine Kosten?
„Wir sind ständig hier“, sagt Jasmin B., während ihr Kind im Sprühnebel steht. Die Anwohnerin aus der Nähe hat heute frei und ist mit ihrer Familie zum Skaten in den Park gegangen, bevor die Nachmittagshitze kommt. Gestern habe sie eine halbe Stunde hier im Schatten gesessen, während ihr Kind sich im Sprühnebel erfrischt habe. Auch Zoe B. stimmt ihr zu: „Bei heißem Wetter ist es hier angenehmer, eine kleine Oase.“ Vor allem Kinder nutzten das.
Cooling Point im Mauerpark: Viel zu sehen gibt es nicht, doch die Leute vor Ort sind zufrieden.
© Kate Schultze für Berliner Zeitung
Der Star des Ensembles, das fällt bei allen Besucherinnen und Besuchern des Cooling Points auf, ist die seit diesem Jahr neue Vernebelungsanlage. Das Kind der beiden drückt erneut auf den Knopf an der Säule, und für eine knappe Minute kommt feiner Sprühnebel aus Trinkwasser in alle Richtungen.










