PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEuropa im BlickRenault-Chef Provost zu UnternehmensplänenStand: 15:00 UhrLesedauer: 3 MinutenRenault-Chef François Provost will an seinem im Frühjahr vorgestellten Fünfjahresplan „Futuready“ festhalten. Die aktuelle H1-Bilanz bestätigt seinen Kurs Quelle: RenaultDeutschlands Autobauer lassen derzeit den Rotstift rotieren. Renault-Chef François Provost setzt dagegen auf Wachstum – mit attraktiveren Produkten, kürzeren Entwicklungszeiten und klarer E-Strategie.SP-X/Boulogne-Billancourt. Renault-Chef François Provost will den im Frühjahr vorgestellten Fünfjahresplan „Futuready“ konsequent weiterverfolgen. Die Halbjahresbilanz 2026 sieht der seit rund einem Jahr amtierende CEO als Bestätigung des eingeschlagenen Kurses: Der Umsatz legte um rund zehn Prozent auf 30,3 Milliarden Euro zu, der Absatz von Elektroautos stieg um knapp 48 Prozent und auch die Profitabilität entwickelte sich solide. Für Provost ist das der Beleg, dass Renault nicht mit Rabattschlachten oder tiefgreifenden Restrukturierungen wachsen muss, sondern mit attraktiveren Produkten, kürzeren Entwicklungszeiten und konsequenter Kostenkontrolle.

„Futuready“ sei weit mehr als ein Strategiepapier, sagte Provost bei einem Roundtable mit europäischen Journalisten. Ziel sei es, Renault wettbewerbsfähiger zu machen und weiteres Wachstum zu generieren. Provost betonte, dass das Programm auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ziele und nicht auf Werksschließungen oder Entlassungen. Die im Programm vorgesehenen Kostensenkungen von rund 400 Euro pro Fahrzeug sollen vor allem den steigenden Preisdruck am Markt auffangen und gleichzeitig die Profitabilität absichern.