Teurer Sprit und Rabattaktionen treiben Reisende auf die Schiene – trotz mieser Pünktlichkeit. Erstmals seit Langem schreibt die Bahn schwarze Zahlen.

Macht Gewinn: die Deutsche Bahn

Gerd Harder/zoonar/imago

Nach sechs verlustreichen Jahren gelingt der Deutschen Bahn der Sprung in die Gewinnzone. Im ersten Halbjahr stieg das Konzernergebnis im Kerngeschäft auf 147 Millionen Euro, nach einem Verlust von 760 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Zuletzt konnte der Konzern Mitte 2019 ein Plus verkünden, danach ging es tief in die roten Zahlen.

Dabei sind die Züge der DB nach wie vor sehr unpünktlich unterwegs. Zwischen Januar und Juni kamen gerade einmal 59 Prozent der Fernverkehrszüge zur rechten Zeit ans Ziel. Der Grund: Baustellen, der Wintereinbruch im Januar und Februar sowie die Hitzewelle im Juni, erklärt das Unternehmen. Im Nahverkehr sah es mit über 88 Prozent Pünktlichkeit schon besser aus.