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Deutsche Bahn: Bahn schreibt das erste Mal seit sieben Jahren wieder schwarze Zahlen Die Bahn liefert regelmäßig negative Schlagzeilen. Im ersten Halbjahr konnte der Konzern nun aber offenbar schwarze Zahlen schreiben.

Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpaDie ersten Schritte der neuen Bahn-Chefin zeigen Erfolg: Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt das krisengebeutelte Unternehmen offenbar wieder schwarze Zahlen im Kernbereich. Der bundeseigene Konzern habe mit seinem eigentlichen Hauptgeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten „Bild“ und „Spiegel“ in der Nacht zu Donnerstag. Das Unternehmen teilte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen am Donnerstagvormittag nicht zu äußern.Im ersten Halbjahr 2026 zählte die Bahn den Medienberichten zufolge rund 960 Millionen Fahrgäste – laut „Bild“-Zeitung 17 Millionen mehr als im Vorjahr. Das wäre ein Rekord.Management-Moment Kann die Bahn Krisen-Kommunikation? Die Bahn will mit einer App Reisende besser informieren und so das eigene Image aufpolieren. Ein Vorbild für andere Dienstleister in der Krise? von Claudia TödtmannSteigende Passagierzahlen bei der BahnAls Hauptgrund wird die Entwicklung bei den Kraftstoffpreisen genannt. Vor allem Pendler im Nahverkehr seien laut Einschätzung der Deutschen Bahn vom Auto auf die Bahn umgestiegen, hieß es. Während Benzin in den vergangenen Monaten immer teurer wurde, seien die Preise bei der Bahn stabil geblieben. Auch im Fernverkehr habe die Nachfrage seit April deutlich zugenommen.Die neuen Rabattangebote des Unternehmens dürften die Nachfrage ebenfalls angekurbelt haben. Das Last-Minute-Ticket wurde den Berichten zufolge von 600.000 Fahrgästen genutzt, das Familienticket von 200.000 Reisenden. Die kostenlose Jugend-Bahncard 25 sei rund 50.000 Mal bestellt worden.Deutsche Bahn senkt PünktlichkeitszieleBei der Pünktlichkeit hakt es allerdings weiterhin. Daher kündigte das Unternehmen im Juni an, dass die Pünktlichkeitsziele im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gesenkt wurden. Erst in den 2030er-Jahren strebt die Bahn demzufolge wieder eine Pünktlichkeit im Fernverkehr von 80 Prozent und mehr an.In den kommenden Jahren soll daher der Fokus vor allem auf der Sanierung des maroden Schienennetzes liegen. Bis 2035, in der dritten Phase, sollen die Fahrgäste bereits deutliche Verbesserungen bei Qualität und Pünktlichkeit spüren. Bis dahin soll auch ein Großteil der Generalsanierung abgeschlossen sein. dpa, ans Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick