Ein Forschungsteam der Civil Aviation University of China hat eine Technik entwickelt, um Drohnen über einen Empfänger auf Grundlage von Perowskit-Solarzellentechnik mit einem Laserstrahl drahtlos mit Energie zu versorgen. Das soll schließlich auch im Flug funktionieren. Die Technik könnte dazu eingesetzt werden, die Flugzeit von Drohnen, etwa bei Langzeitmissionen, zu verlängern, ohne dass diese landen müssen, um den Akku auszutauschen.

Die Technik basiert im Wesentlichen auf einer Perowskit-Laserzelle und einem thermoelektrischen Element, die im Tandem eine Art Solarzelle bilden, schreiben die Wissenschaftler in der Studie „Sb2Se3 nanocrystals enable efficient perovskite-thermoelectric tandem devices for laser-powered unmanned aerial vehicles“, die in Matter & Light erschienen ist. Die thermoelektrische Schicht fängt dabei Energie ein, die als Wärme verloren gehen würde. Die Stromproduktion ist dabei größer, je höher der Temperaturunterschied zwischen der dem Laser zugewandten und der ihm abgewandten Seite ist. Die für Laser optimierte Perowskit-Schicht wandelt dagegen das Laserlicht in Strom um.

Wie die Forscher feststellten, trat jedoch bei der Verwendung von Hochleistungslasern als Energiequelle ein Hitzeproblem auf. Das PLC-TE-Tandembauteil (Perovskite Laser Cell Thermoelectric) erhitzte sich auf Temperaturen zwischen 80 °C und 90 °C. Die Wissenschaftler erkannten, dass dies ein großes Problem darstellt, da dadurch der Wirkungsgrad des Moduls beeinträchtigt ist.