Über die politische Haltung von Martin Sichert muss man nicht lange rätseln. Der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Friesland setzte erst vergangene Woche, wenige Tage vor dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin, in einem Interview bei Welt TV die Regenbogenfahne mit der Hakenkreuzflagge gleich. Schon vor einem Jahr hatte er in sozialen Medien die Queer-Bewegung mit der NS-Diktatur verglichen. Und dort finden sich noch andere radikale Postings: Sichert teilte etwa das Bild eines grinsenden Schwarzen Mannes mit einem Bündel Geldscheinen in der Hand, neben das er schrieb: »So finanziert ein Nigerianer sein Cabrio-Leben.« Die ARD vergleicht er mit dem »Propaganda-Kanal einer Diktatur« und noch vieles mehr.
Wahlausschüsse und die AfD : Wann ist ein AfD-Kandidat ein Verfassungsfeind?
In Niedersachsen können Laien in Wahlausschüssen über Kandidaturen entscheiden. AfD-Verbot durch die Hintertür oder demokratisch angemessen? Die Aufregung ist groß.












