Montenegro führt als zweites EU-Land Menstruationsurlaub ein. Und Deutschland? Macht das Gegenteil. Dabei ist eine Freistellung längst überfällig.
Dass Frauen mit extremen Menstruationsbeschwerden überhaupt ernst genommen werden, ist noch relativ neu
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G ute Nachrichten sind schwer zu finden dieser Tage. Da macht es Hoffnung, dass Montenegro nun als zweites europäisches Land nach Spanien den Menstruationsurlaub eingeführt hat. Dass Frauen mit extremen Menstruationsbeschwerden überhaupt ernst genommen werden, ist schließlich noch relativ neu. Und dass, obwohl hierzulande rund 15 Prozent aller Frauen an der chronischen Erkrankung Endometriose leiden, die sehr starke Unterleibsschmerzen verursacht.
Doch nun rückt Frauengesundheit mehr in den Fokus. In Spanien haben Frauen und Trans Männer seit drei Jahren die Möglichkeit einer Menstruationsfreistellung von drei bis fünf Tagen pro Monat mit ärztlichem Attest. Dafür erhält man eine Lohnfortzahlung ab dem ersten Tag und nicht wie sonst erst ab dem vierten. Montenegro zieht jetzt nach, für den zweitägigen „Urlaub“ braucht es allerdings auch hier eine diagnostizierte gynäkologische Erkrankung. Dafür bekommt man den vollen und nicht wie im Krankheitsfall einen reduzierten Lohn.











