Was brauchen Betroffene und queere Menschen nach dem Anschlag auf den CSD? Ein Gespräch mit Christelle Gebhardt, Geschäftsleiterin von LesMigraS und der Lesbenberatung.
Eine wichtige Botschaft für Betroffene die jetzt Unterstützung brauchen
Stefan Boness
taz: Am Wochenende gab es einen Anschlag auf den CSD, bei dem eine Person getötet und 31 verletzt wurden. Haben euch seit dem viele Anfragen erreicht?
Christelle Gebhardt: Wir sehen schon seit Längerem einen Anstieg in den Anfragen und dem Bedarf nach Beratung, da auch queerfeindliche Gewalt in den letzten Jahren zugenommen hat. Der Anschlag letztes Wochenende ist die Zuspitzung dieser Gewalt. Heute ist erst der dritte Werktag und wir sind noch dabei, die Anfragen zu beantworten. Aber wir merken auf jeden Fall, dass die Grundstimmung in der Community angespannt ist. Es gibt gerade viele Gefühle – von Trauer bis Wut.













