Die Arztmobile versorgen Menschen, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Die Hitze bringt besondere Herausforderungen mit sich.
Olaf Schüßler, nicht im Einsatz, aber bei einem Pressetermin vor der Caritas-Beratungsstelle in Moabit
Jonas Wahmkow
Olaf Schüßler sitzt auf der Ladefläche eines weißen Transporters. Im Innenraum sind ein Behandlungsstuhl und mit Medikamenten und Verbandszeug vollgepackte Schränke. Normalerweise fährt der Rettungssanitäter und Sozialarbeiter mit dem Arztmobil der Caritas durch die Stadt, um obdachlose Menschen medizinisch zu versorgen. „Zu uns können die Menschen in jedem Zustand kommen, egal ob sie alkoholisiert oder entzügig sind“, sagt Schüßler.
Doch am Dienstagvormittag im Berliner Ortsteil Moabit sind es vor allem Journalist:innen, die zu Schüßler kommen. Anlass ist eine Spendenübergabe des Pharmaunternehmens Bayer. 21.000 Euro für die Caritas und die Stadtmission, die ein weiteres Arztmobil betreibt. Geld, das dringend benötigt wird: „Die Schere zwischen dem, was wir brauchen und dem, was wir bekommen, wird jedes Jahr größer“, sagt Schüßler.






