Viele Rentnerinnen und Rentner erleben nach der Steuererklärung eine unangenehme Überraschung: Sie müssen Steuern nachzahlen. Einer Auswertung des Steuererklärungsanbieters smartsteuer zufolge mussten rund 41 Prozent der ausgewerteten Rentner Geld ans Finanzamt überweisen – im Durchschnitt 1326 Euro.
Die Daten lagen den Zeitungen der Funke Mediengruppe in ihren Sonntagsausgaben vor. Für viele Ruheständler ist das eine spürbare Belastung, zumal auf die gesetzliche Rente vorab keine Steuern einbehalten werden. Dieser Artikel erklärt, wie häufig Nachzahlungen wirklich sind, wer besonders betroffen ist und warum die Zahl steuerpflichtiger Rentner weiter steigt.
Wie viele Rentner tatsächlich nachzahlen müssen
Grundlage der Auswertung ist eine mittlere fünfstellige Zahl von Steuerbescheiden aus dem Jahr 2025. Demnach mussten rund 41 Prozent der Rentner nachzahlen, durchschnittlich 1326 Euro.
Die hohe Durchschnittssumme relativiert sich allerdings: In der Hälfte aller Fälle lag die Nachzahlung bei höchstens 499 Euro. Einzelne hohe Beträge ziehen den Schnitt also nach oben.






