„We did not make it“, sagt der portugiesische Feuerwehrmann zu dem finnischen. Wir haben es nicht geschafft, das Feuer zu löschen. Es sei zu groß gewesen. Die beiden schreiten durch verbrannten Wald, sie müssen vorerst umkehren, um sich selbst zu schützen. Die Erde um sie herum ist schwarz, nur zwischendurch noch ein grünes Blatt. In der Luft liegt dicker Rauch, der das Bild grauorange färbt. Hier und da knackt und knistert, zischt und glüht es. Sonst: Stille. In der Ferne tobt das Feuer weiter. Meterhohe Flammen zerstören Baum für Baum. Das „rote Pferd mit Hörnern“, wie die Portugiesen die immer wiederkehrenden Waldbrände in ihrem Land nennen, ist erneut über sie hereingebrochen. Das lebendige, listige Tier zu bekämpfen bedarf strategischer Planung: An Fronten angreifen, sich nicht einkesseln lassen, Bereiche absichern.
Wenn das Feuer kommt
Die Erde brennt, die Menschen leiden – welche Anpassungen verlangt die Klimakrise? Der Frage geht ein Themenabend auf Arte nach.












