Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verleiht eine neue Wahlumfrage im Bund der AfD Auftrieb. Im aktuellen Trendbarometer von RTL und ntv, durchgeführt von Forsa, verbessert sich die Partei mit 27 Prozent um einen Punkt, die Union hingegen verliert einen und kommt nur noch auf 21 Prozent. Die SPD verharrt bei 12 Prozent – es ist der schlechteste Wert aller im Bundestag vertretenden Parteien.Die Grünen liegen weiter bei 16 Prozent, die Linke verbessert sich leicht auf 13 Prozent, die FDP stagniert bei 4 Prozent. Damit liegen die Liberalen die sechste Woche in Folge unter der 5-Prozent-Hürde. Das BSW wird in der Forsa-Umfrage nicht gesondert ausgewiesen, es erhält 3 Prozent und liegt damit im Bereich der statistischen Fehlertoleranz.Neben der sogenannten Sonntagsfrage fragte Forsa auch ab, wie die politische Kompetenz der Parteien eingeschätzt wird. Hierbei führt ebenfalls die AfD: 15 Prozent der Befragten trauen der Partei zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertigzuwerden. Das sind drei Prozentpunkte mehr als in der Woche davor. Beliebtheitswerte des Kanzlers sind im Keller Der Union trauen dies nur 12 Prozent zu, ein Verlust von einem Punkt. Grüne und Linke kommen auf jeweils 6 Prozent, die Grünen büßen damit einen Prozentpunkt ein. Die SPD kommt nur noch auf 5 Prozent. Dagegen stehen 53 Prozent, die angaben, keiner Partei Kompetenz zuzutrauen.Bei den persönlichen Beliebtheitswerten geht es für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nur leicht bergauf: 15 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden, ein Zuwachs von einem Prozentpunkt. Unter Unionsanhängern kommt Merz immerhin auf 50 Prozent Zustimmung.Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang. (Tsp)
Kurz vor den Landtagswahlen: AfD legt in bundesweiter Umfrage weiter zu
Die rechte Partei baut ihren Vorsprung zur Union weiter aus. Bundeskanzler Friedrich Merz kann seine persönlichen Beliebtheitswerte kaum verbessern.









