PfadnavigationHomePolitikDeutschlandForsa-UmfrageAfD baut Vorsprung vor Union aus – Linke überholt erstmals SPDStand: 16:03 UhrLesedauer: 3 MinutenAfD-Chefin Alice WeidelQuelle: Bernd von Jutrczenka/dpaDie AfD liegt in einer aktuellen Forsa-Umfrage weiter stabil vor der Union – und kann sogar zulegen. Auf den Plätzen dahinter gibt es eine Verschiebung. Die Unzufriedenheit mit Kanzler Merz bleibt hoch.Die AfD kann im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer ihren Vorsprung vor der CDU/CSU weiter ausbauen. Sie legt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt auf 27 Prozent zu, während die Union einen Punkt verliert und nur noch auf 21 Prozent kommt. Die Linke konnte um einen Punkt zulegen und landet mit 13 Prozent vor der SPD – zum ersten Mal in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Die SPD ist damit mit unverändert 12 Prozent momentan die schwächste der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien. Die Linke war nach Angaben von Forsa zuletzt Anfang Juni 2010 vergleichbar stark.Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD kommen damit gemeinsam nur noch auf 33 Prozent, knapp 12 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl im Februar 2025.Lesen Sie auchDie Grünen liegen weiterhin bei 16 Prozent. Die FDP kommt auf vier Prozent und das BSW liegt mit unter drei Prozent innerhalb der Fehlertoleranz, weshalb Forsa es unter „Sonstige“ führt. Beide Parteien kämen demnach nach aktuellem Stand nicht in den Deutschen Bundestag.Die Umfragewerte im Überblick:AfD: 27 Prozent (plus 1)CDU/CSU: 21 Prozent (minus 1)Grüne: 16 Prozent (unverändert)Linke: 13 Prozent (plus eins)SPD: 12 Prozent (unverändert)FDP: 4 Prozent (unverändert)Sonstige (inkl. BSW): 7 ProzentAuch bei der zugeschriebenen politischen Kompetenz hängt die AfD die Union ab. Bei der Umfrage von Forsa gaben 15 Prozent der Befragten an, der AfD am ehesten zuzutrauen, Deutschlands Probleme zu lösen. Das sind drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die CDU kommt auf 12 Prozent, Grüne und Linke auf je sechs Prozent. Die SPD ist auch hier mit fünf Prozent auf dem letzten Platz.Große Unzufriedenheit mit Friedrich MerzDie Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt derweil um einen Punkt zu, ist aber mit 15 Prozent immer noch niedrig. 83 Prozent der Befragten zeigten sich weiterhin unzufrieden. Unter den Anhängern der Union sind 50 Prozent zufrieden und 49 Prozent unzufrieden.Lesen Sie auch++ Alle Entwicklungen zur Bundesregierung im Liveticker ++Wesentlich unzufriedener mit dem Bundeskanzler sind die Anhänger des Koalitionspartners SPD: nur 20 Prozent gaben an, mit Merz zufrieden zu sein. Bei den Oppositionsparteien sind es durchweg einstellige Werte: Bei den Grünen neun Prozent, bei den Linken drei und unter den AfD-Anhängern sind lediglich zwei Prozent zufrieden mit der Arbeit von Friedrich Merz.Für das RTL/ntv-Trendbarometer befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 21. und 27. Juli 2026 insgesamt 2502 Personen. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.lfb
Umfrage: AfD baut Vorsprung vor Union aus – Linke überholt erstmals SPD - WELT
Die AfD liegt in einer aktuellen Forsa-Umfrage weiter stabil vor der Union – und kann sogar zulegen. Auf den Plätzen dahinter gibt es eine Verschiebung. Die Unzufriedenheit mit Kanzler Merz bleibt hoch.








