PfadnavigationHomePolitikDeutschlandUmfrageAfD-Vorsprung schmilzt – Union liegt erstmals seit Wochen bei politischer Kompetenz vornStand: 17:20 UhrLesedauer: 2 MinutenBundeskanzler Merz und AfD-Chefin WeidelQuelle: AFP/TOBIAS SCHWARZDie AfD verliert laut einer Umfrage an Zustimmung, der Vorsprung zur Union beträgt noch vier Prozentpunkte. Die Linke holt derweil auf und liegt nun gleichauf mit der SPD. Die Unzufriedenheit mit Merz bleibt groß.Die AfD liegt in einer aktuellen Wahlumfrage weiter vor der Union. Im RTL/ntv-Trendbarometer verliert die Partei jedoch einen Punkt und landet bei 26 Prozent, während die Union im Vergleich zur Vorwoche unverändert bei 22 Prozent bleibt. Auch die FDP bleibt laut der repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL unverändert bei vier Prozent und würde den Einzug in den Bundestag verpassen. Die Linke konnte einen Punkt zulegen und ist nun gleichauf mit der SPD bei zwölf Prozent.Der Wert der Grünen hat sich laut der Umfrage im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert und liegt laut dem Trendbarometer weiter bei 15 Prozent.Die Ergebnisse der Umfrage im Detail:AfD: 26 Prozent (-1)CDU/CSU: 22 Prozent (+-0)Grüne: 15 Prozent (+-0)SPD: 12 Prozent (+-0)Linke: 12 Prozent (+1)FDP: 4 Prozent (+-0)Der Umfrage zufolge sehen zum ersten Mal seit März mehr Leute politische Kompetenz bei der Union als bei der AfD. 14 Prozent aller Wahlberechtigten trauen der Union derzeit am ehesten zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. 12 Prozent der Befragten weisen der AfD mehr politische Kompetenz zu. Darauf folgen mit jeweils 6 Prozent die SPD, die Grünen und die Linke.Große Mehrheit unzufrieden mit MerzDas generelle Misstrauen in Deutschland bleibt der Umfrage zufolge jedoch groß. 53 Prozent trauen demnach keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen. Lesen Sie auchAuch mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind der Umfrage zufolge weiterhin nur wenige Menschen zufrieden. 15 Prozent der Befragten bewerten seine Arbeit positiv, während 83 Prozent mit seiner Amtsführung unzufrieden sind.Lesen Sie auchWahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.Forsa befragte im Auftrag von RTL Deutschland vom 23. bis 29. Juni 2502 Personen und nennt als statistische Fehlertoleranz +/- 2,5 Prozentpunkten. Die Daten sind nach Angaben des Instituts repräsentativ.dpa/shem