Die größten fossilen Energiekonzerne verdoppeln laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam ihre Profite – und heizen die Klimakrise an.
Shell gehört zu den Ölriesen, die ordentlich an der Krise verdienen
Thorsten Wagner/W2Art/imago
Trotz ihrer Mitverantwortung für die Klimakrise steigern die großen Ölkonzerne weiter ihre Gewinne. Sechs der weltweit größten fossilen Energiekonzerne – BP, Chevron, Eni, Exxon Mobil, Shell und Total Energies – werden im zweiten Quartal 2026 mit insgesamt 46 Milliarden US-Dollar doppelt so hohe Nettoprofite wie im ersten Quartal des Jahres einfahren. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Entwicklungsorganisation Oxfam. Aller Voraussicht nach werde Chevron seine Gewinne von April bis Juni auf 1.200 US-Dollar pro Sekunde vervierfachen.
Die meisten Unternehmen veröffentlichen ihre Quartalszahlen erst in den kommenden Tagen. Insgesamt rechnet Oxfam damit, dass sich die Profite der sechs Big-Oil-Konzerne im Jahr 2026 auf 147 Milliarden US-Dollar summieren. Das wäre mehr als in den vorangegangenen 21 Monaten, von April 2024 bis Dezember 2025.












