Der US-Chiphersteller Nvidia unterstützt das KI-Start-up Safe Superintelligence (SSI) mit einer Investition in Höhe von 5 Milliarden Dollar (umgerechnet 4,4 Milliarden Euro), das sollen gut informierte Quellen gegenüber der „Financial Times “ berichtet haben.

Teil der „langfristigen Partnerschaft“, die die beiden Unternehmen am Montag bekannt gaben, sei außerdem, dass Safe Superintelligence Zugang zur nächsten Generation der Vera-Rubin-Hardware von Nvidia erhält. Dadurch soll das Start-up seine verfügbare Rechenleistung in den nächsten zwölf Monaten um das Zehnfache steigern können.Hinter Safe Superintelligence steht der einstige OpenAI-Mitbegründer Ilya Sutskever (39), der als einer der führenden KI-Forscher seiner Generation gilt. Sutskever zufolge verfüge seine Firma „über Forschungsergebnisse, die es wert sind, in größerem Maßstab umgesetzt zu werden“. Der Zugang zu einem großen Nvidia-Rechner könne dies nun ermöglichen.

Was macht Safe Superintelligence eigentlich?Allerdings ist bislang nur wenig über die Arbeit des Start-ups bekannt. Es hat nur wenige Dutzend Mitarbeiter und bislang weder ein erstes Produkt auf den Markt gebracht, noch Forschungsergebnisse veröffentlicht.Trotzdem wurde SSI im vergangenen Jahr mit 32 Milliarden Dollar bewertet und nahm bei einer Finanzierungsrunde 2 Milliarden Dollar von Investoren wie Greenoaks, Lightspeed Venture Partners und Andreessen Horowitz ein, auch Nvidia ist schon länger als Investor an dem Start-up beteiligt. Die Mission von Safe Superintelligence ist es, eine hoch entwickelte künstliche Intelligenz zu entwickeln, die – passend zum Unternehmensnamen – ungefährlich für Menschen sein soll.